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Da bin ich wieder (aka. the Show will go on…)

By oliver | Mai 13, 2021

Nachdem hier jetzt mehr als vier Jahre weitestgehend Funkstille geherrscht hat, ist es höchste Zeit, dem Blog wieder etwas Leben einzuhauchen.

Immerhin haben sich in der Zwischenzeit mehr als 50 neue PDAs und Smartphones angesammelt. Obwohl ich das Sammeln eine ganze Zeit lang nicht aktiv betrieben habe, sind es einfach immer mehr Geräte geworden. Dazu kam der Umstand, dass ich interessante Kontakte geknüpft habe, die auch zu dem einen oder anderen Kauf oder Tausch geführt haben. Es gibt also einiges aufzuarbeiten 🙂

Trotzdem werde ich hier nicht mehr das Tempo aus alten Zeiten an den Tag legen und die Sammlung nur noch in kleinen Schritten wachsen lassen. Der natürliche Verschleiß (aufquellende Akkus, auslaufende Kondensatoren und sich zersetzende Soft-Touch Beschichtungen) sind die allgegenwärtigen Probleme, die immer mehr in den Vordergrund treten und immer mehr meiner Geräte „befallen“. Und was nützt der schönste und seltenste PDA, wenn man ihn nicht mehr benutzen kann? Er wird degradiert zu einem Abbild dessen, was einmal war – und selbst dieser funktionslose Hülle wird bei Geräten mit Soft-Touch-Beschichtung zu einem unansehlichen klebrigen Problem…


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Alle Inhalte auf dieser Seite Copyright Oliver W. Leibenguth

Topics: Allgemein | 12 Comments »

12 Responses to “Da bin ich wieder (aka. the Show will go on…)”

  1. Matthias Says:
    Mai 20th, 2021 at 20:47

    Schön, dass du zurück bist. Habe grade vor ein paar Wochen gefragt ob nochmal was kommen wird
    Ich freue mich auf die kommenden Posts.

  2. oliver Says:
    Mai 20th, 2021 at 21:16

    Ach, richtig weg war ich ja gar nicht, ich war nur zu beschäftigt (aka. zu faul) 😉
    Ernsthaft: Ich hatte beruflich, gesundheitlich und allgemein viel um die Ohren und in der knappen Zeit zwischendurch irgendwie keine rechte Motivation, mich um den Blog zu kümmern. Auch wenn das hier alles manchmal etwas hingesaut wirken mag, braucht es doch einige Zeit, bis ein Blogpost fertig ist.
    Momentan versuche ich noch, wieder einen gewissen „Flow“ zu etablieren, damit mir das hier wieder etwas flüssiger von der Hand geht. Selbst das Fotografieren fällt mir aktuell noch schwer – ich hab die letzten Jahre fast ausschließlich Landschaft und Architektur fotografiert…

  3. Ingmar Says:
    Mai 21st, 2021 at 06:05

    Hallo Oliver!
    Perfektes Timing mit deiner „Auferstehung“ 😉

    Nach vielen Jahren des immer mal wieder auf deine Seite (trotz Stillstand) schauend, habe ich mich nun nach längerer Zeit mal wieder hier her verirrt.
    Und Bingo, da isser ja wieder 😀
    Der Kram lässt einen aber auch nicht los..!

    Und im wörtlichen Sinn auch die baxigen Gehäuseteile. Habe früher schon nichts von den Beschichtungen gehalten.
    Mittlerweile tummeln sich auch hier ein paar Kandidaten davon. Leider auch mein Lieblings GPS.

    Hatte ganz vergessen wo Du lebst. Ich bin bis vor einigen Jahren regelmäßig in der Nähe gewesen.

    Wenn ich mal wieder in der Gegend um Zweibrücken bin, und was zu tauschen/abzugeben habe, melde ich mich per Mail bei dir.

  4. oliver Says:
    Mai 21st, 2021 at 06:25

    Ja das stimmt, man kommt von dem Kram einfach nicht weg. Der Enthusiasmus lässt schon etwas nach… vor allem, weil die Dinger trotz pfleglicher Behandlung quasi von sich aus kaputtgehen (Blähende Akkus, auslaufende Kondensatoren, Gehäusebeschichtungen etc.pp).
    Zumindest für die Gummibeschichtungen habe ich einen (mühseligen) Weg gefunden. Eine Mischung aus einem amerikanischen Klebstoffentferner (Goo Gone) und reinem Alkohol löst die Beschichtung so weit auf, dass man sie mit einer kleinen Bürste und viel Geduld entfernen kann. Problem dabei ist, dass man die Geräte erstmal soweit zerlegen muss, dass man jede Gehäusestelle erreicht, ohne mehr zu zerstören als man gut macht…

  5. Ingmar Says:
    Mai 21st, 2021 at 06:40

    Die klebrigen BEschichtungen kann man ja noch versuchen mit alkoholfreiem Nagellackentferner zu entfernen, und dann dem Gehäuse mit Isopropanol ein finish zu verpassen.

    Aber gegen ausgehärtete Gehäuseteile, aus denen der Weichmacher entflohen ist, hilft leider nicht wiklich wss gegen die Brüchigkeit.

    Muss mich mal mit Beschichtungen versuchsweise befassen.

  6. Ingmar Says:
    Mai 21st, 2021 at 06:40

    Ich habe bisher alle toten Akkus aufbewahrt. von den aufgeblähten habe ich mir gebrauchten Ersatz beschafft.
    Vor längerer Zeit habe ich mal damit ecperimentiert die Akkus entweder mit neuen Zellen zu bestücken oder kleinere in die geöffneten Akkugehäuse zu verpflanzen.
    Das ist bei vielen sowohl herausnehmbaren, als auch fest eingebauten mit etwas Aufwand teilweise möglich.

    Ansonsten kann man auch versuchen aus dem ausgeräumten Gehäuse ein Dummy-Akku für eine externe Stromversorgung mit Ladegerät oder Powerbank mit Spannungswandler zu machen.
    Damit lässt sich das Gerät zumindest noch einschalten und benutzen, und ist auch noch portabel einsetzbar.

  7. ng das man Says:
    Mai 21st, 2021 at 07:42

    Guten Morgen Oliver!
    Das ging ja fix mit der ersten Antwort.
    Ich kann es heute ruhiger angehen lassen.
    Darum habe ich mir gestern Abend deine Seite als Frühstückslektüre heute als erstes auf die ToDo-Liste gesetzt.

  8. Ingmar Says:
    Mai 21st, 2021 at 07:48

    Ich habe bisher alle toten Akkus aufbewahrt. von den aufgeblähten habe ich mir gebrauchten Ersatz beschafft.
    Vor längerer Zeit habe ich mal damit experimentiert die Akkus entweder mit neuen Zellen zu bestücken oder kleinere in die geöffneten Akkugehäuse zu verpflanzen.
    Das ist bei vielen sowohl herausnehmbaren, als auch fest eingebauten mit etwas Aufwand teilweise möglich.

    Ansonsten kann man auch versuchen aus dem ausgeräumten Gehäuse ein Dummy-Akku für eine externe Stromversorgung mit Ladegerät oder Powerbank mit Spannungswandler zu machen.
    Damit lässt sich das Gerät zumindest noch einschalten und benutzen, und ist auch noch portabel einsetzbar.

  9. Ingmar Says:
    Mai 21st, 2021 at 08:29

    Eigentlich war mal mein „Traum“ meine Sammlungen weiter auszubauen, um mich dann als Rentner damit ausgiebig zu beschäftigen. Auch was Restauration anbelangt.
    Bei Röhrenradios, Funktechnik und Homecomputern sowie Retro-Konsolen sieht das alles ja noch ganz gut aus. Vor allem wenn man sich jetzt schon mit Ersatzteilen eindeckt (oder schon lange hat).

    Aber bei dem Handheldkram kann man sich nur mit ausreichend Ersatzteilspendern eindecken, in der Hoffnung dass man bei Bedarf die passenden Teile brauchbar zur Vefügung hat.

    Habe vor längerem ein Atari Lynx und einen Sega Game Gear elektronisch wieder fit gemacht.
    Auch ein GameBoy Advance ist mit neuem besseren Display ausgestattet.

    Aber bei unseren heissgeliebten PDAs wird das alles wohl nur in Bergen von Briefbeschwerern enden.

    Das macht einen schon betrüblich, wenn man dann auch noch viele schöne Erlebnisse mit dem einen oder anderen Gerät verbindet.

    Darum ist mein Plan: Die jeweilige Sammlung reduzieren, und dann möglichst jeweils mindestens ein halbes Dutzend Ersatzgeräte einlagern.
    Dann hat man hof+entlich genug Elektronik- und Gehäuseteile als Ersatz. und auch mal ein Gerät zum tauschen oder auch mal ein Teil zum weitergeben an andere Sammler.

    Alles was man an Austauschteilen heute noch bekommt, sollte man sich ebenfalls in Stückzahlen einlagern. Elektronische Bauteile sind ja nicht so teuer. In Stückzahlen erst recht nicht.

    Aber ob mein Plan was taugt, und ob ich in fünfzehn Jahren dann noch (lange) was davon haben werde, darüber sollte ich wohl lieber nicht nachdenken.

    Wir brauchen „nach Corona“ auf jedenfall viele neue und weitere Ausstellungen, Flohmärkte und entsprechende Communitiy-Events um unsere Interessen zu fröhnen.

  10. oliver Says:
    Mai 21st, 2021 at 16:04

    Die Akkus sind ein Problem – aber keins, das man nicht lösen kann. Ich habe an allen defekten Akkus die Zellen entfernt und die Ladeelektronik aufbewahrt. Mit etwas Bastelei und einem regelbaren Labornetzteil lassen sich die Geräte dann immer noch mehr oder weniger gut benutzen. Ersatz-Akkus und -Geräte zu horten hat sich bei mir nicht bewährt: Auch die Reservegeräte altern und sind irgendwann nicht mehr zu gebrauchen. Schwindende Weichmacher sind auch ein großes Problem – aber zumindest bei den Schultertasten des Tapwave Zodiac, die sich mit der Zeit in klebrige Brösel verwandeln, gibt es Abhilfe, wenn man Zugriff auf einen 3D-Drucker hat.

  11. hpcfan Says:
    Mai 26th, 2021 at 20:35

    super, das es hier weitergeht!
    Alteletronik kann, mus aber nicht kaputtgehen:
    Game&Watch „DonkeyKong“ von 1981: läuft!
    Elite LCD game von 1981: läuft (Figuren leicht „ausgebleicht“)
    Casio if 8000 von 1985: läuft! (touch ungenau)
    Casio SF 8000 von 1988: läuft! (wenig benutzt)
    Casio SF 7000 von 1989: läuft (super-dupi viel benutzt!!!, scharnier mit Gewebeband verstärkt)
    Casio SF 7500 von 1989: läuft! (wenig benutzt)
    Palm M500 von 2002?: läuft (fremder Akku, Störfragmente im Display)
    Palm M515 von 2003?: läuft(fremder Akku, Einschaltknopf kaputt)

    ALLE Psions: ALLE Kaputt!! (echt ätzend!!)

  12. oliver Says:
    Mai 29th, 2021 at 14:47

    „Störfragmente im Display“ sind die nächsten Probleme, wenn man die Akkus und die Kondensatoren erneuert hat. Das sind dann sterbende Transistoren in den Displays – gegen die leider auch kein Kraut gewachsen ist…
    Und die Psions: Ich habe die Dinger geliebt – wegen des Betriebssystems und wegen der Software. Hardwaremäßig wren die immer innovativ, aber fragil (böse Zungen sprechen da auch gerne von Fehlkonstruktionen). Die 3er und Sienas bröseln halt gerne mal an den Scharnieren; da rächt es sich, wenn man sie „aufschnappen“ lässt und die 5er leiden unter brechenden Displaykabeln, weil die Kabeldurchführung zu eng ist. Dem lässt sich aber abhelfen, wenn man weiß, wo man ab Gehäuse herumsägen muss um den Stress auf das Displaykabel zu verringern. Ich habe einen so „frisierten“ S5 und einen Greeny, die sich beide bester Gesundheit erfreuen, aber auch einen S5 MXpro, bei dem die Operation zwar erfolgreich war, letztendlich aber schon zu spät kam, da das Kabel schon einen weg hatte.

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