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FÜNFUNDSIEBZIG!

By oliver | September 19, 2008

Da isser, Palm Nr. 75:

Soso, ein Sony also. Sony-Insider dürften vermutlich schon aufgrund der Gehäusefarbe einen konkreten Verdacht haben, was ich da habe.

Spätestens jetzt dürfte jedem Sony-Fan klar sein, um was für einen Clie es sich handelt….

Weiter nach dem Break….

Richtig geraten/gewusst:

Ein NZ90, die Mutter aller Klapp-Dreh-Clies.

Ein designtechnischer Traum in dunkelgrau; ausgestattet mit allem, was Sony 2003 pda-mässig auf der Pfanne hatte:

200Mhz-CPU, gute Tastatur, das bekannte hervorragende Hires+-Display, Bluetooth, 2MP-Kamera mit Blitz, Memorystick- und CompactFlash-Slot, Video-Out,….

Unter der rechteckigen Platte mit dem Clie-Logo befindet sich übrigens ein Lesegerät für die in Japan verbreiteten „FeliCa„-Karten. Bei den nicht-japanischen Modellen ist diese Leseeinrichtung allerdings deaktiviert (aber offenbar trotzdem hardwaremässig vorhanden).

Sehr schick finde ich die diskret am oberen Bildschirmrahmen plazierten zusätzlichen Anwendungstasten (die übrigens nur funktionieren, wenn das Display umgeklappt ist). Darunter sieht man die Abdeckung des CompactFlash-Slots.

Ungeübte werden den Stylus recht lange suchen – er ist an einer recht ungewöhnlichen Stelle, nämlich im Displayrahmen, verstaut.

Was auf den Bildern vielleicht nicht richtig zu sehen ist: Der NZ90 ist ein knapp 300 Gramm schweres Monster, gegen den andere Palm-Schwergewichte wie Spielzeug aussehen (Oben der Vergleich mit einem Clie NX-73).

Im direkten Vergleich wirkt sogar ein LifeDrive (dem fettesten PDA, den Palm je gebaut hat – hier auf den Kopf gestellt, damit die Displays auf gleicher Höhe liegen) fast schon zierlich…

Auch im Profil erkennt man die monströsen Ausmasse des NZ90 – und man sieht eine Marotte von Sony: Bei gleichem Gehäusedesign die Tasten an der Seite bei jedem Modell neu durchzuwürfeln, damit man es als Umsteiger nicht zu leicht hat.

Das mitgelieferte Zubehör ist gewohnt üppig; auch die von den Vorgängern bekannte Kabelfernbedienung (diesmal in schickem dunkelgrau) ist wieder dabei – aber leider nur noch mit Ohrstöpseln und nicht mehr mit den ausgezeichneten MDR-Q33, die beim NX73V mitgeliefert wurden. Naja, so ist wenigstens ein Detail des NZ90 im Vergleich zu seinen Vorgängern kleiner geworden…

Ein designtechnisches Meisterwerk ist die faltbare Dockingstation.

Hier sieht man die mannigfaltigen Anschlüsse:

Oben ist der Connector zum Anschluß des NZ90 (der Connector liegt beim NZ90 nicht am unteren Ende des PDAs – dort ist der CompactFlash-Slot – sondern ist oben im „Kamerabuckel“ versteckt); an der Seite findet sich ein Stromanschluß, eine (propietäre) USB-Buchse und ein Video-Out (das passende Kabel liegt natürlich bei).

So sieht das aus, wenn der NZ90 in seinem Cradle steckt (aus Gründen der Dramatik hab‘ ich beide auf die Seite gelegt).

Der NZ90 ist wohl mit weitem Abstand der größte und schwerste Palm-PDA, der je gebaut wurde und hätte sicherlich einen Weg in die Herzen vieler Palm-User gefunden, wenn er doch nur nicht die Schwächen seiner Vorgänger geerbt hätte (magere 16MB Ram, eher schmächtige CPU).

Mir bleibt als Fazit nur die gleiche Erkenntnis wie damals beim NX73V: Ein Wahnsinnsgerät mit Schwächen im Detail. So oder so ist er ein würdiger Palm Nr. 75.


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Alle Inhalte auf dieser Seite Copyright Oliver W. Leibenguth

Topics: neuer Palm | 2 Comments »

2 Responses to “FÜNFUNDSIEBZIG!”

  1. tapf! Says:
    September 24th, 2008 at 14:17

    Der größte und schwerste PDA ist er nicht, das dürfte mit Abstand der Alphasmart Dana sein.

    Grüße

    Fabian

  2. oliver Says:
    September 24th, 2008 at 19:25

    Argh, stimmt. Den Dana hab‘ ich total vergessen.

    OK, relativieren wir das Ganze:
    Variante 1: Der NZ90 ist der größte und schwerste PalmOS-PDA in meiner Sammlung
    Variante 2: Der NZ90 ist der größte und schwerste PalmOS-PDA – der Dana von Alphasmart ist zwar größer und schwerer; aber eher ein Handheld als ein PDA

    ;-)

Comments

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