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PDA Nr. 331: Nokia N800

By oliver | Dezember 24, 2014

Als Nokia noch groß und mächtig war, entwickelte man dort – neben den Mobiltelefonen – sogenannte „Internet Tablets“. Das N800 ist (nach dem N770) die zweite, deutlich verbesserte Inkarnation dieser ersten Tablets:

Nokia N800 Bootscreen

Auf der technischen Seite war das N800 für damalige Verhältnisse gut aufgestellt: 4,1″-Display mit 800 * 480 Punkten, 128 MB Ram, TI Omap-CPU mit 333 Mhz (mit dem letzten Betriebssystem-Update 400 Mhz), zwei Slots für SD-Karten, Stereolautsprecher, WLAN, Bluetooth und einer Kamera für Videotelefonie.

Nokia N800 Videocall

Die VGA-Kamera für Videotelefonie versteckt sich auf der linken Seite des N800 und lässt sich um 180° drehen. Aufgrund der niedrigen Auflösung kann man von ihr wohl keine Wunder erwarten.

Nokia N800 Radio

Ein interessantes, offiziell nicht dokumentiertes Feature ist das eingebaute FM-Radio. Dieses wird durch eine nachträglich installierte App aktiviert, die allerdings wenig optischen Schnickschnack bietet. Viel mehr als ein automatischer Sendersuchlauf und ein Stationsspeicher wird nicht geboten.

Nokia N800 liegend

Nokia N800 stehend

Ein weiteres, praktisches Feature ist der ins Gehäuse integrierte Ständer, der in zwei Positionen einrastet. Damit lässt sich das N800 hervorragend auf einem Schreibtisch ablesen.

Nokia N800 Flipclock

…und mit der richtigen Wecker-App kann man aus dem N800 auch einen ausgezeichneten Radiowecker basteln.


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Alle Inhalte auf dieser Seite Copyright Oliver W. Leibenguth

Topics: neuer PDA | 2 Comments »

2 Responses to “PDA Nr. 331: Nokia N800”

  1. Christian Says:
    Dezember 24th, 2014 at 21:49

    Noch zu erwähnen ist, dass das Betriebssystem des N800 auf (Debian) Linux basiert und sich, wohl auch deshalb, eine bemerkenswert große Community um die Internet Tablets gebildet hat, die u.a. verschiedene Software auf den Geräten lauffähig gemacht hat, bis zu einem vollwertigen Debian inkl. Firefox und OpenOffice.

    Bzgl. des Browsers kann ich Tear empfehlen, nutzt WebKit und ist deutlich schneller als der vorinstallierte, auf Mozilla aufbauende.

    Ich habe selbst ein 770, N810 und N900. Ersterem merkt man den Erstlingsstatus wirklich an, auch wenn gerade das Gehäuse eine gewisse „Trotzigkeit“ ausstrahlt. Das N810 bringt die bisher vermisste Tastatur mit (und ist flacher und leichter als das N800, aber in wenigen anderen Aspekten ein Rückschritt) und das N900 macht auch das Telefon eine ganz passable Figur, weswegen ich es heute noch als mein Haupt-Smartphone einsetze.

  2. oliver Says:
    Dezember 25th, 2014 at 11:37

    Ja, die Gerätereihe war irgendwie schon toll. Gerade das N900 steht noch auf meiner Wunschliste. Damals war das wohl das beste Smartphone, das man kaufen konnte.

Comments

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