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Gadgetkauf in Japan

By oliver | Dezember 6, 2008

PDA-Sammler (gibt’s da eigentlich noch welche außer mir?) wissen es:
Sony hatte die Eigenart, von fast allen PDA-Modellen spezielle Varianten für die verschiedenen regionalen Märkte zu bauen. So gab es nicht nur unterschiedliche Modelle für die USA und Europa, es gab natürlich auch japanische Geräte, die sich (von der japanischen Lokalisation und dem anderen Grafitty-Feld mal abgesehen) oft in Farbe und installierter Software von den übrigen Geräten unterschieden.

An Geräte aus Japan heranzukommen, ist für Nicht-Japaner recht schwierig, da Japaner (aus Bequemlichkeit oder aus Scheu vor Problemen mit Bezahlung und Versand) Gebrauchtgeräte fast ausschließlich im Inland verkaufen. Absolut keine Chance für Langnasen :( Dabei sind Seiten wie auctions.yahoo.co.jp (eBay hat in Japan nie einen Fuß auf den Boden bekommen) für einen Sammler wie ein Blick ins gelobte Land: Geräte, nach denen man sich hier die Finger leckt, werden dort teilweise zu Spottpreisen verkauft (aktuell gesehen: ein roter TH55 für umgerechnet 42 Euro, ein schwarzer NX73V für 40 etc.pp selbst ein VZ90 kostet dort selten mehr als 200 Euro!).

Daß da viel Geld zu machen ist, haben auch einige findige Geschäftsleute in Japan erkannt und sogenannte Auktions-Assistenzen gegründet. Diese Firmen bieten (gegen ein mehr oder weniger geringes Entgelt) für den westlichen Interessenten auf die Auktionen (oder kaufen Artikel in japanischen Onlineshops) und wickeln (gegen ein mehr oder weniger geringes Entgelt) die Bezahlung und den Versand zum eigentlichen Käufer ab. Billig ist das ganze natürlich nicht, ein Flug nach Tokyo, um die Geräte der begierde vor Ort zu kaufen, dürfte aber etwas teurer sein ;)

Ich habe mich jetzt mal bei einer dieser Auktions-Assistenzen registriert und meine erste Auktion bei Yahoo Japan gewonnen (ein Clie S300/J). Höchstgebot waren 810 Yen (etwas weniger als 8 Euro), mit Bankgebühren und der Provision für den Zwischenhändler hab‘ ich rund 1800 Yen hingeblättert. Am Morgen des 03. Dezembers ist von denen eine Mail gekommen, daß der Clie angekommen ist und heute noch auf den Weg nach Deutschland gebracht wird. Portokosten (und wieder ein bisschen Provision): rund 2500 Yen. Alles zusammen bis jetzt etwa 4300 Yen (also knapp 40 Euro). Jetzt heißt es warten und hoffen, daß das wirklich alles so reibungslos über die Bühne geht, wie es bis jetzt gelaufen ist.

Sobald der Clie da ist, werde ich berichten…


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Alle Inhalte auf dieser Seite Copyright Oliver W. Leibenguth

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