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Neues Gadget: Sony Ericsson Liveview

By oliver | Januar 29, 2012

Ich hab‘ mir mal wieder ein „neues“ Spielzeug gekauft:

Eine Sony Liveview – Eine Uhr, die per Bluetooth mit einem Android-Handy gekoppelt wird und diverse Informationen auf ihrem Display anzeigen kann.

Gibt’s aktuell für schmales Geld bei Amazon. Da ich ja mittlerweile auch ein Android-Handy habe, habe ich die paar Euro mal investiert…

 

Zuerst muss man die Uhr natürlich aufladen (dafür hat die Uhr einen Micro-USB-Anschluß an der unteren Seite) und die Sync-Software auf dem Androiden installieren. Offiziell funktioniert die Uhr natürlich nur mit Sonys Experia-Modellen, aber das ist quatsch; sie funktioniert auch an meinem HTC.

Nach dem Einschalten der Uhr, dem Aktivieren vom Bluetooth am Handy und dem Pairen der beiden Geräte wird zuerst mal die Uhrzeit auf die Uhr übertragen…

Erst wenn die Uhr mit dem Telefon synchronisiert ist, wird die Uhrzeit angezeigt. Die Uhr läuft auch weiter, wenn die BT-Verbindung zum Telefon am abreißt. Schaltet man die Uhr aus, tut sie das allerdings nicht und zeigt so lange keine Zeit an, bis sie wieder mit dem Smartphone gekoppelt ist.

Die eingebauten Apps sind eigentlich schon recht praktisch: Anrufe werden per Vibration auf der Uhr angezeigt – ebenso verpasste Anrufe. Kalenderereignisse mit gesetztem Alarm werden auch angezeigt. Termine ohne Alarm allerdings nicht  SMSe werden auch auf die Uhr übertragen und können dort gelesen werden. Sehr nett ist auch ein Handyfinder, der das Smartphone auf Knopfdruck bimmeln lässt. Bei einer Reichweite von ca. 10 Metern dürfte der Suchradius für ein verlegtes Telefon aber auch problemlos ohne diese Funktion absuchbar sein

Die Bedienung läuft über einen Touchscreen, der allerdings nur vier Touch“stellen“ erkennt (oben, unten, links und rechts auf dem Displayrand), Auswahl einer Funktion erfolgt über Druck auf eine Taste an der rechten oberen Gehäusekante. An der linken oberen Ecke befindet sich der An-/Aus-Schalter.

Zum Glück gibt es noch die Möglichkeit, die Fähigkeiten der Uhr durch Plugins zu erweitern. Da gibt es zB ein brauchbares Kalender-Plugin, mit dem man (im Gegensatz zum eingebauten Kalender) alle Termine angezeigt bekommt.

Es gibt auch ein paar Analoguhr-Plugins; manche ganz schick, manche eher „geschmacksache“…

Bei der Nutzung dieser Uhr-Plugins ist mit dann auch aufgefallen, *wie* die Liveview eigentlich arbeitet – doch dazu am Ende mehr.

Ganz lustig sind auch die Kamera-Plugins, mit denen man die Kamera des gekoppelten Smartphones steuern kann. Normalerweise sieht man in der Mitte auch das Kamerabild – dank der miserablen Bluetooth-Übertragungsgeschwindigkeit dauert es aber mehrere Sekunden, bis überhaupt mal ein Bild auf der Uhr ankommt. Coole Idee, aber leider mangelhafte Ausführung.

Eine weitere, für mich ganz praktische Funktion ist der mp3-Player. Naja, eigentlich ist es „nur“ eine AVRCP-Fernsteuerung für den mp3-Player im Smartphone mit Anzeige des aktuell laufenden Tracks. In meinen Autos wird das Smartphone via Bluetooth mit dem Autoradio verbunden und dient dort als mp3-Player. Zm Wechseln des Liedes muss ich jetzt nicht mehr am Handy herumfummeln sondern kann das ganz locker an der Uhr erledigen, ohne das Telefon aus der Tasche zu holen.

Kommen wir zu der weiter oben angesprochenen Funktionsweise der Uhr:

Mir ist aufgefallen, dass das Analoguhr-Plugin stehen geblieben ist, wenn sich das Display der Uhr abgeschaltet hat und nach dem erneuten einschalten immer noch für ein paar Sekunden die Uhrzeit des Abschaltzeitpunktes angezeigt hat, bis die Zeiger plötzlich auf die aktuelle Uhrzeit umgesprungen sind. Der in mir aufkeimende Verdacht ließ sich dadurch bestätigen, dass die Analoguhr nicht mehr funktionierte, wenn die BT-Verbindung zum Handy unterbrochen wurde  Es sieht wohl so aus, dass alle Plugins nicht auf der Uhr laufen sondern als „normale“ App auf dem Android-Handy laufen. Lediglich die Bildschirmausgabe dieser Plugins wird über die Liveview-Syncsoftware auf die Uhr übertragen. Vereinfacht ausgedrückt ist die Liveview wirklich nicht mehr als ein kleines, externes OLED-Display. Von daher also kein Vergleich zum WristPDA oder dem OnHand-PC.

 


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Alle Inhalte auf dieser Seite Copyright Oliver W. Leibenguth

Topics: Zubehör | 3 Comments »

3 Responses to “Neues Gadget: Sony Ericsson Liveview”

  1. onur Says:
    Februar 12th, 2012 at 21:35

    hi oliver,

    wie funktioniert das ganze bei dir im alltag,habe auch ein sensation und überlege es mir auch für kleines geld zu kaufen.wie ist die akkulaufzeit?hast du öfters probleme,abstürze mit? lohnt es sich aus deiner sicht die uhr zu holen ?
    danke schonmal für deine antworten :)

  2. oliver Says:
    Februar 12th, 2012 at 21:54

    Um es kurz zu machen: Ich nutze die Uhr nicht im Alltag, kann daher auch keine Angaben zur Akkulaufzeit machen (mehr als 1-2 Tage dürften aber definitiv nicht drin sein).
    Abstürze hatte ich gelegentlich; das liegt aber meistens an den Plugins, die ich der Uhr zugemutet habe.
    Aus meiner Sicht würde ich die Uhr nicht mehr kaufen. Sie ist OK, saugt – dank fast permanenter BT-Verbindung zum Telefon – den Akku des Telefons spürbar leer und ist als Uhr für mich eher ungeeignet, da sie die Uhrzeit erst nach Druck auf eine Taste anzeigt (und dann, wenn man ein Uhr-Plugin benutzt, auch noch 2-3 Sekunden braucht, um die korrekte Uhrzeit vom Handy zu beziehen).

    Für 20-25 Euro bei Amazon ist sie ganz nett, versprich‘ Dir aber bitte nicht zu viel davon. Die meisten Leute, die ich kenne und eine LiveView hatten, sind auf die MBW-150 umgestiegen und mit der deutlich zufriedener.

  3. oliver Says:
    Februar 12th, 2012 at 21:56

    P.S.: bei eBay wird gerade eine angeboten (Nee, nicht meine ). Für (im günstigsten Fall) einen Euro kannst Du nicht viel verkehrt machen…

Comments

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