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PDA Nr. 225 (Palm Nr. 130): Alphasmart Dana Wireless

By oliver | Januar 13, 2011

Zuerst mal was Geschichtliches:

Die Herstellerfirma des Dana wurde 1992 als „Intelligent Peripheral Devices, Inc.“ von zwei ehemaligen Apple-Mitarbeitern gegründet. Sie wollten ein kostengünstiges Lernsystem für Schulen bauen; mit geringem Gewicht, stabilem Gehäuse und leicht zu erlernender Bedienung. Herausgekommen ist eine Reihe von Geräten mit großer Tastatur und zumeist kleinen Displays, die hauptsächlich als Textverarbeitungssysteme eingesetzt werden konnten (praktisch eine digitale Schreibmaschine mit extrem langer Akkulaufzeit).

2002 wurde ein radikal neues Gerät vorgestellt: Der Dana; mit richtig großem Display (560*160 Pixel, 16 Graustufen, Touchscreen) und PalmOS 4.1 als Betriebssystem.

Alphasmart Dana Wireless

Genau genommen hat Alphasmart (wie die Firma sich zwischenzeitlich genannt hat) einen Palm mit eingebauter Tastatur (oder besser gesagt, eine Tastatur mit eingebautem Palm)  entwickelt. Die technischen Daten entsprechen auch weitestgehend einem damals üblichen PalmOS-Gerät: Dragonball-CPU mit 33Mhz, 16MB Ram, PalmOS 4.1. Herausragend ist hier natürlich das riesige Display, das mehr als dreimal so breit wie ein „normales“ Palm-Display ist. Im normalen Betrieb wird das Display aber nicht ausgenutzt: die Darstellung von PalmOS beschränkt sich (mit Ausnahme des Launchers) auf einen 160*160 Pixel großen Teil in der Mitte, während auf einer Seite eine virtuelle Graffiti-Fläche eingeblendet ist. Nur speziell für den Dana angepasste Software (wie zB der eingebaute Texteditor) kann die gesamte Displaybreite nutzen.

Die Verbindung zur Außenwelt geschieht entweder über das eingebaute WLAN (damit sind auch Ad-Hoc-Verbindungen zu anderen Danas möglich) oder über einen der reichlich vorhandenen Anschlüsse auf der Rückseite: da gibt es eine Infrarotschnittstelle, einen USB-Anschluß für PC-Konnektivität, einen USB-Anschluß, um direkt einen Drucker anzuschließen und zwei Slots für SD-Karten.

Die Akkulaufzeit ist auch nicht von schlechten Eltern: mit vollgeladenen Akkus ist eine Betriebszeit von bis zu 25 Stunden möglich –  natürlich nur, wenn man auf die Displaybeleuchtung verzichtet. Aber auch mit Beleuchtung sollte man es locker über einen Arbeitstag schaffen…

Einziger Minuspunkt ist der meines Erachtens dämlich ausgeführte Ein-/Ausschalter: Dieser ist als normale Taste in der obersten Tastenreihe konzipiert. Steckt man den Dana nun in eine Tasche oder einen Aktenkoffer, kann es durchaus passieren, dass sich das Gerät quasi von selbst einschaltet. Die Option, alle Tasten zum Einschalten des Danas verwenden zu können, macht die Sache nicht wirklich besser. Erschwerend kommt die Instant-On-Fähigkeit von PalmOS hinzu, die dazu führen kann, dass das gerade geöffnete Dokument durch unbeabsichtigte Tastendrücke (zB durch freifliegendes Material in der Tasche) editiert wird. Ein diskret angebrachter Schiebeschalter wäre da vermutlich cleverer gewesen.


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Alle Inhalte auf dieser Seite Copyright Oliver W. Leibenguth

Topics: neuer Palm | 4 Comments »

4 Responses to “PDA Nr. 225 (Palm Nr. 130): Alphasmart Dana Wireless”

  1. usman afzal khan Says:
    Dezember 20th, 2015 at 15:17

    Am having problem in getting the device on. Kindly help me out

  2. oliver Says:
    Dezember 20th, 2015 at 17:43

    Just use a USB-Charger and a Cable with a USB-B-Connector. If the battery isn’t dead it should start after a few minutes.

  3. oli Says:
    August 24th, 2017 at 19:24

    Gibt es mehr Apps the die volle Displayauflösung des Dana nutzen?

  4. oliver Says:
    August 24th, 2017 at 21:04

    Nicht dass ich wüsste.

Comments

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