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PDA Nr. 238: Sharp WS003SH (W-Zero3)

By oliver | Februar 21, 2011

Das W-Zero3 von Sharp war ein Smartphone, das exklusiv über den japanischen Mobilfunkprovider Willcom vertrieben wurde.

Sharp WS003SH (W-Zero3) Bootscreen

Die technische Ausstattung war damals unschlagbar: WinMob 5.0, ein VGA-Display mit 9,5cm Bilddiagonale, eine XScale-CPU mit 416 Mhz (Ein PXA 270 – die gleiche CPU wie im Palm LifeDrive und im Tungsten T5), 128MB FlashRom, 64 MB Ram, ein MiniSD-Slot, WLAN, ausziehbare Tastatur und eine 1.3 Megapixel-Kamera.

Sharp WS003SH (W-Zero3) Hochformat

Aufgeschoben dreht sich der Displayinhalt automatisch und man hat ein Gerät in der Hand, dass schon fast die Ausmaße eines UMPCs hat.

Sharp WS003SH (W-Zero3) quer mit ausgefahrener Tastatur

Das Gerät ist mit fast 3 cm Dicke und 220 Gramm Gewicht auch ein echter Brocken…

Sharp WS003SH (W-Zero3) Seitenansicht

Das Telefon besitzt einen speziellen Slot, der sogenannte W-SIM-Karten aufnimmt. Diese sind eine Erfindung von Willcom und beinhaltet neben den „üblichen“ SIM-Funktionen die komplette Sende- und Empfangstechnik des jeweiligen Mobilfunksystems. Damit ist es möglich, das Telefon in den unterschiedlichsten Netzen zu betreiben, indem man einfach diese W-SIM wechselt.

Sharp WS003SH (W-Zero3) W-SIM (PHS)

Willcom ist der letzte japanische Mobilfunkbetreiber, der als Funksystem PHS (Personal Handyphone System) verwendet. Dieses System ist prinzipiell nur eine Erweiterung des Festnetzes um Funktechnik und hat dadurch – im Gegensatz zu GSM oder CDMA) nur eine sehr begrenzte Reichweite.

Kommen wir zu der Frage, die mich am meisten beschäftigt hat: Kann man dieses Smartphone bei uns benutzen?

Die Antwort ist ein klares „Nein, aber…“:

Es gibt zwar eine W-SIM, die in GSM-Netzten funktioniert (CM-G100) – aber weder diese W-SIM noch das W-Zero3 haben einen Slot für die bei uns üblichen SIM-Karten. Damit ist die Nutzung wieder auf Japan beschränkt (dort gibt es einen GSM-Standard, der ohne SIM-Karten auskommt). Also keine Chance.

Es gibt aber eine Version des W-Zero3 (verkauft als „Hybrid W-Zero3“) die diesen Mangel beseitigt und, neben dem Slot für die W-SIM, gleich zwei herkömmliche SIM-Slots besitzt. Dieses Gerät kann in Verbindung mit der CM-G100 W-SIM auch bei uns betrieben werden – mit einer mehr als dämlichen Einschränkung:

Die beiden SIM-Slots werden gleichzeitig verwendet; das Telefon meldet sich (wenn beide Slots bestückt sind) als zwei Geräte im GSM-Netz an. Dabei ist eine SIM ausschließlich für Telefonie und eine SIM ausschließlich für Datenkommunikation zuständig. Eine bei uns übliche SIM, auf der Telefonie und Daten über eine Karte laufen, kann im Hybrid nur für Telefonie oder Datentransfer genutzt werden.

Kleine Anekdoten am Rande:


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Alle Inhalte auf dieser Seite Copyright Oliver W. Leibenguth

Topics: neuer PDA | 2 Comments »

2 Responses to “PDA Nr. 238: Sharp WS003SH (W-Zero3)”

  1. Mystic-X Says:
    Februar 23rd, 2011 at 14:05

    Inventec, das warn doch die mit den kaputten Mikros!

    Ansonsten schaut das Ding wirklich gut aus!
    Wär in anderen Teilen der Welt sicherlich auch gut angekommen.

  2. oliver Says:
    Februar 23rd, 2011 at 14:26

    Inventec hat den Treo 680 gebaut, der – was die Qualität der Hardware angeht – deutlich schlechter als der 650 und 750/755 (alle von HTC) war.

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