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PDA Nr. 342: IXI Mobile Ogo CT-25E

By oliver | Oktober 3, 2015

Als es noch keine vernünftigen Smartphones gab, etablierte sich eine Geräteklasse, die irgendwo zwischen Mobiltelefon und Smartphone angesiedelt war. Man konnte Telefonieren, aber auch ein paar rudimentäre Webdienste nutzen. Neben den Hiptops von Danger waren dies in der Hauptsache der Ogo CT17 und später der Ogo CT-25.

Ogo CT-25e

Der CT-25E war schon nach meiner Ogo-Zeit, er kam in Deutschland erst auf den Markt, als meinen ersten Treo gekauft habe.

Technisch war das Gerät ganz ok: Kleines Display mit 320 * 240 Pixeln, 64MB Ram und MicroSD-Slot. Die Tastatur ist ungewöhnlich: Neben den „normalen“ Tasten hat sie rechts ein doppelt ausgeführtes Steuerkreuz und links ein Scrollrad mit mittiger Enter-Taste. Softwareseitig gibt’s einen Web-Browser, einen RSS-Reader, Kalender und Kontakte mit Outlook-Sync, einen mp3-Player und einen Messenger. Ach ja, telefonieren kann man auch damit.

Dummerweise ist das komplette Gerät hochglanzlackiert und sieht dadurch praktisch immer verfingert aus.

Ogo CT-25e Außendisplay

Als lustiges Gimmick ist außen ein kleines monochromes Display mit 132 * 32 Pixeln eingebaut, auf dem, wenn der Ogo geschlossen ist, Benachrichtigungen und die Mobilfunk-Signalstärke angezeigt werden. Ist der Ogo geöffnet, werden dort ein paar dümmliche vorinstallierte Sprüche oder ein frei definierbarer Text angezeigt. Rechts und links des Displays sieht man einen kleinen Lautsprecher und ein Mikrofon – zum Telefonieren muss man sich den Ogo seitlich ans Ohr halten. Tasten zum Abheben und Auflegen finden sich an der Gerätefront.

OG CT-25e Scharnier

Ein witziges Gimmick verbirgt sich im Mittelteil des Scharniers: Dort befindet sich eine Aussparung, in die sich diverse Erweiterungen einstecken lassen. Neben einem Einsatz mir verschiedenen Benachrichtigungs-LED gab es ein Bluetooth-Headset und einen kleinen Bluetooth-Telefonhörer, die alle über Anschlüsse im Scharnier aufgeladen werden können. Witzigstes und gleichzeitig unsinnigstes Extra war ein einsteckbarer Flaschenöffner…

Mit dem Ogo an sich verbinde ich viele positive Erinnerungen. Damals (das muss ca. 2005 gewesen sein) war ein Palm Tungsten T3 mein Haupt-PDA; zum Telefonieren hatte ich afair ein Siemens S65. Mobiles Internet war damals noch kompliziert (S65 als Pforte ins Internet, den T3 per Bluetooth mit dem Handy verbunden…) und tüchtig teuer. Dann tauchte der OGO CT-17 (der Vorgänger der hier vorgestellten Gerätes) auf dem deutschen Markt auf. Die mobile Infrastruktur wurde von Vodafone und 1&1 betrieben, es gab einen Messenger (ICQ oder MSN), Push-Email (nur einen Mail-Account bei 1&1 oder Web.de – Abrufen des eigenen Imap-Accounts kostete nochmal monatlich nochmal ein paar Euro zusätzlich) und einen mageren Browser. Aber auch der magere Browser, der bei komplexen Seiten gerne mal abstürzte war immer noch besser als der zickige Netfront auf dem T3 – von der zickigen Bluetooth-Verbindung zum S65 will ich erst gar nicht anfangen.

War jedenfalls eine lustige Zeit, in der man sich mit Fug und Recht als mobiler Internetpionier fühlen konnte 


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Alle Inhalte auf dieser Seite Copyright Oliver W. Leibenguth

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