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Induktives Laden beim Galaxy Note 3

By oliver | März 15, 2014

Wenn man vom Palm Pre kommt, hat man das induktive Laden des Smartphones kennen und schätzen gelernt. Kein lästiges Kabelgefummel, einfach das Smartphone an der richtigen Stelle hinlegen – der Rest geht von alleine.

Zwei Jahre lang habe ich an meinem HTC-Sensation dieses Komfortfeature schmerzlich vermisst, induktives Laden konnte man dort nur mit Eigeninitiative und einem Lötkolben nachrüsten. Bei einem Gerätepreis jenseits der 500 Euro keine wirkliche Option für mich (ich bin schon mit dem Anlöten von ein paar Widerständen überfordert)…

Das Galaxy Note 3 ist, ähnlich wie der Palm Pre, schon ab Werk für induktives Laden vorbereitet. Alles was man braucht ist (auch ähnlich wie beim Palm Pre) ein Backcover mit Empfangsspule und ein induktives „Ladegerät“. Zwischenzeitlich hat man sich mit „QI“ auf einen einheitlichen Standard geeinigt, an den sich die meisten großen Hersteller halten – was natürlich bedeutet, dass die alten Touchstones von Palm nicht funktionieren. Verdrießlich, aber zu verschmerzen.

Beim Note 3 gibt es diverse Cover mit QI-Empfänger, die mir aber ausnahmslos alle nicht gefallen. Zum einen sind dies Flipcover mit einem aufklappbaren Deckel über dem Display oder ein reiner Akkudeckel, der in Sachen Optik und Haptik mit dem originalen Akkudeckel nicht konkurrieren kann.

Aber zum Glück gibt es ja China 

QI Receiver

Beim freundlichen Chinesen um die Ecke (wenn’s teurer sein darf, auch bei Amazon) gibt es fertige Receiver zu kaufen, die unter den originalen Akkudeckel passen und dadurch induktives Laden ermöglichen, ohne die Optik des Note 3 zu schmälern.

Dabei sollte man unbedingt darauf achten, einen Receiver mit NFC-Spule zu kaufen. Die NFC-Spule des Note 3 sitzt im Akku und wird durch einen aufgelegten Reciever fast vollständig abgeschirmt. Deshalb sollte man einen Receiver kaufen, der selbst eine NFC-Spule mitbringt. Kostet nur ein paar Cent extra und erspart einigen Frust.

QI Receiver eingebaut

So sieht der Receiver dann an seinem Platz aus. Es empfiehlt sich, den Receiver mit einem kleinen Stück Klebeband zu fixieren, damit er sich beim Schließen des Akkudeckels nicht verschiebt und von den Ladekontakten herunterrutscht.

Beule an der Kamera

Einziges Manko ist der Chip des Receivers. Der ist etwa 0,8mm zu dick, was zu einer kleinen Beule im Cover führt. Fällt eigentlich kaum auf, wenn man nicht darauf achtet. Ich habe mir einen zweiten Akkudeckel besorgt (kostet weniger als 10 Euro) und habe ihn (innen an geeigneter Stelle) mit einem Fräser etwas bearbeitet, um Platz für den Chip zu schaffen. Das originale Cover ist sehr dünn; mann kann aber genügend Material abtragen, damit der Chip des Receivers hinterher ausreichend Platz hat. Dabei aber unbedingt darauf achten, dass Kunststoff bei großer Reibungshitze schmilzt 

Fotos meines bearbeiteten Covers reiche ich bei Gelegenheit nach.


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Alle Inhalte auf dieser Seite Copyright Oliver W. Leibenguth

Topics: Hardware, Zubehör | 1 Comment »

One Response to “Induktives Laden beim Galaxy Note 3”

  1. karlimann Says:
    März 15th, 2014 at 12:46

    @compuseum das werde ich mir auch mal anschauen müssen

Comments

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